
🧠 Ein Stanford-Team hat soeben Autismus-symptom rückgängig gemacht,
insem es eine bisher übersehene Hirnregion ins Visier nahm.
In einer bahnbrechenden Studie haben Forscher der Stanford Medicine autismusähnliche Verhaltensweisen bei Mäusen rückgängig gemacht, indem Sie eine bestimmte Hirnregion, den sogenannten retikulären Thalamuskern, gezielt beeinflussten. Dieser Bereich, der als „Torwächter“ für sensorische Informationen fungiert, erwies sich bei Mäusen mit Autismus-Modell als überaktiv.
Dies führte zu Symptomen wie Überempfindlichkeit gegenüber Reizen, sozialem Rückzug, krampfanfällen und repetitiven Verhaltensweisen. Durch die Verringerung dieser Überaktivität-mithilfe sowohl eines experimenttellen Epilepsie – Medikaments (Z944) als auch einer Neuromodulationstechnik namens
DREADD-konnten die Forscher typische Verhaltensmuster bei den Mäusen effektiv wiederherstellen. Bemerkenswerterweise begannen gesunde Mäuse, bei denen die Aktivität dieser Hirnregion künstlich erhöht wurde, autismusähnliche Verhaltensweisen zu zeigen – ein weiterer Beweis für deren entscheidende Rolle. Diese Erkenntnisse vertiefen auch das Verständnis dafür, warum Epilepsie bei Menschen mit Autism so häufig gleichzeitig auftritt, da beide Erkrankungen möglicherweise gemeinsame neuronale Schaltkreise im Thalamus betreffen.
Obwohl sich die Studie noch im Präklinischen Stadium befindet, eröffnet sie eine vielversprechende neue Richtung in der Therapieforschung-mit Fokus auf eine spezifische und bisher wenig untersuchte Hirnregion. Sollten zukünftige Studien am Menschen diese Ergebnisse bestätigen, könnte dieser Ansatz einen bedeutenden Schritt hin zu präziseren, biologiebasierten Behandlungen für Autismus-Spektrum-Störungen darstellen.
📄 Studie:
„retikulární thalamická hyperexcitabilita řídí chování poruch autistického spektra v modelu autismu Cntnap2“ von Sung-Soo Jang, Fuga Takahashi und John R.Huguenard, 20. Srpen 2025, Věda Postupuje.
…s láskou a úsměvem…









































